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Vermögensverwaltung

Mit einem Vermögensverwaltungsmandat delegieren Sie die Beurteilung der Märkte, die Anlageentscheide und die Bewirtschaftung Ihres Wertschriftenvermögens an einen Experten.

Um ein individuelles Portfolio konstruieren zu können, müssen Ihre Anlageziele möglichst genau definiert werden. Dies geschieht entweder durch persönliche Gespräche oder aber im Rahmen einer umfassenden Finanzplanung. Darauf aufbauend wird ein Anlageprofil erarbeitet, das Ihre Risikofähigkeit und Risikoneigung ganzheitlich widerspiegelt. Unter Berücksichtigung Ihrer bestehenden Vermögensanlagen wird sodann gemeinsam mit Ihnen die Anlagestruktur festgelegt. Überaus wichtig ist hierbei, die spezifischen Vor- und Nachteile der beiden Hauptanlagekategorien Geld- und Sachwerte im Auge zu behalten. Im Sinne der Feinsteuerung der Strategie wird im weiteren auch festgehalten, ob zusätzliche Vorgaben oder Restriktionen Ihrerseits befolgt werden müssen. Es kann sich dabei zum Beispiel um den Ausschluss von Anlagen handeln, die nicht Ihren Wertvorstellungen entsprechen oder die grundsätzliche Meidung von bestimmten geographischen Räumen. Die konkreten Anlageentscheide werden anschliessend nach Überzeugung des Vermögensverwalters, jedoch immer in Ihrem Interesse und im Rahmen der vereinbarten Anlageziele getroffen.

Eignung eines Vermögensverwaltungs-Mandates

Jeder Anleger, der nur wenig Zeit und Kenntnisse hat, sich um die schnelllebige und komplexe Welt der Finanzmärkte zu kümmern, sollte die Delegierung der Anlageentscheide ins Auge fassen. Nicht selten ist eine Mischform zwischen Anlagen in Eigenregie (allenfalls mit Beratung) und Delegation der Anlageentscheide richtig. Gelder, die mit einem Zeithorizont von ungefähr fünf Jahren angelegt werden, sollten Sie im allgemeinen nicht in ein Vermögensverwaltungsmandat eingebracht werden, da die Potentialrenditen in diesem Segment tief sind und in einem ungünstigen Verhältnis zu den Kosten stehen. Bei längerfristigen Festverzinslichen und bei Anlagen mit höherem Renditepotential (Aktien und Alternative Anlagen) resultiert durch eine aktive und professionelle Verwaltung ein Mehrwert.

Wahl der Instrumente

Bei Vermögensanlagen stellt die Grössenordnung der zur Verfügung stehenden Mittel ein wichtiges Indiz dar, mit welchen Instrumenten die Anlagestrategie umgesetzt werden soll. Können bei grossen Vermögen die meisten der zu berücksichtigenden Anlagekategorien über Direktanlagen (Immobilien, Aktien, Obligationen, Rohstoffe etc.) abgedeckt werden, ohne dass die Diversifikation darunter leidet, macht es bei kleineren Vermögen Sinn, die Strategie über Produkte abzubilden. Hierbei ist der Fokus dann nicht nur auf die Kosten solcher Produkte zu legen sondern auch auf die Ueberwachung von Interessenkonflikten zwischen Ihnen und dem Vermögensverwalter, sollte dieser eigene Finanzprodukte vertreiben.

Vermögensübersicht

Damit die Uebersichtlichtkeit nicht unter der möglichen Aufteilung des Anlagevermögens leidet, bieten wir im Rahmen des Vermögensmanagements auch ein konsolidiertes Reporting verschiedener Anlagedepots und weitere Dienstleistungen an.




Kosten und Gebühren

Für die Bewirtschaftung Ihres Depots erheben wir eine Vermögensverwaltungsgebühr, die sich an der Höhe der verwalteten Gelder bemisst. Zusätzliche Kosten können durch Depotführung und Transaktionen bei der Depotbank entstehen. Je nach Vereinbarung kann auch eine variable Entschädigung durch Beteiligung am Erfolgt zur Anwendung gelangen.

In unseren Kosten eingeschlossen sind die persönlichen Gespräche, die quartalsweise Berichterstattung und, bei der Verwaltung mit Anlagefonds, das jährliche Steuerverzeichnis.